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Cannabis sativa, der Nutzhanf, ist eine einjährige, zu den Cannabinaceae gehörende Pflanze. Hanf hat eine tiefgehende Pfahlwurzel und aufrechte bis zu 4 m hohe mehr oder weniger stark verzweigte Stängel. Die gefingerten Blätter sind langgestielt und gegenständig.Der Hanf ist eine zweihäusige Pflanze, d. h.  eine Pflanze trägt nur weibliche, die andere nur männliche Blüten. Die männliche Pflanze (Femelhanf) hat ihre Staubblätter in langen offenen Rispen stehen; die Blüten der weiblichen Pflanze (Hanfhenne) sitzen zu zweit in den Achseln kleiner Laubblätter und sind zu Scheinähren vereinigt. Die grauen bis grünen Samen enthalten bis zu 30 % Öl.

Hanf wird in unseren Breiten hauptsächlich für die Faser- weniger für die Ölgewinnung angebaut. Eine kombinierte Faser- und Samengewinnung ist wegen der durch die Nutzung vorgegebenen unterschiedlichen Erntezeitpunkte schwierig. So muss der Faserhanf, soll er als Grünhanf geerntet werden, schon im August gemäht werden, wohingegen für die Samennutzung eine Abreife der Samen bis Ende September erfolgen muss.

Die gesamte Hanfpflanze kann verwertet werde. So liefert der Stängel sowohl Fasern als auch Schäben. Als Schäben bezeichnet man den holzigen Teil der Stängel, die als Leichtbauplatten, Dämmstoffe und Tiereinstreu Verwendung finden. Die Samen liefern ein besonders hochwertiges Speiseöl.

Verwertung der Hanfpflanze
Hanfblüte
Verein zur Förderung des Anbaus und der Verwertung von Hanf e.V.  | info@hanfanbau.de